BuweFabrik produziert den ersten Nationalspieler BuweFabrik produziert den ersten Nationalspieler

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BuweFabrik produziert den ersten Nationalspieler

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/// U21-Spieler Beydoun für libanesische U20-Nationalmannschaft aktiv

(by) Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in der BuweFabrik wird nicht nur in der Region, sondern mittlerweile auch international wahrgenommen. So bestritt U21-Spieler Issa Beydoun im Januar seine ersten Spiele für die U20 seines Heimatlandes Libanon. In den beiden Test-Länderspielen gegen die U20 der Vereinigten Arabischen Emirate kam er jeweils zu einem Einsatz.

Gleich im ersten von zwei Länderspielen gegen die U20-Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate stand Beydoun in der Startelf. Dabei gelang ihm ein Einstand nach Maß, als er den Führungstreffer durch Hassan Salami mustergültig vorbereitete. Am Ende trennten sich der Libanon und die Emirate mit einem 2:2-Unentschieden.

Auch beim zweiten Aufeinandertreffen nur drei Tage später im Fujairah Club Stadium der Stadt Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten kam Beydoun zum Einsatz. In der 60. Spielminute kam der technisch versierte Waldhöfer zu seinem zweiten Länderspieleinsatz. Am Ende musste man sich den Gastgebern mit 0:1 geschlagen geben, nachdem man fast eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste, da Salami mit Rot vom Platz gestellt worden war.

Nachdem der gebürtige Mainzer bereits im vergangenen Jahr für einen Sichtungslehrgang seines Heimatlandes nominiert worden war, damals aber auf einen Einsatz im Länderspiel gegen die jordanische U20 verzichtete, feierte der junge Offensivmann damit nun sein Länderspieldebüt. Dass dies nicht schon im Oktober der Fall war, lag daran, dass er damals darum gebeten hatte, vorzeitig die Heimreise antreten zu dürfen, um der damals von Verletzungssorgen geplagten U21 des SVW in der Verbandsliga zu helfen.

Beydoun, der im Sommer an den Alsenweg gewechselt war, berichtete nach seiner Rückkehr nach Deutschland von der hohen Intensität des Lehrgangs, der vom 19. bis 25. Januar in den Emiraten stattfand. Das Trainerteam bat die Spieler an den spielfreien Tagen zu drei Trainingseinheiten – auch um aus dem Team, das sich aus Spielern aus aller Welt zusammensetzt, schnell eine Einheit zu formen. Neben Spielern aus Deutschland waren unter anderem Spieler aus Spanien und auch aus Australien nominiert, die zum Teil zum ersten Mal im Land ihrer Eltern waren. Ergänzt wurde der Kader durch Nachwuchsspieler, die bereits in der höchsten libanesischen Liga spielen.

„Es herrschte eine tolle Stimmung innerhalb des Teams, es fühlte sich schnell wie eine Familie an, da sich alle sehr wohl fühlten und miteinander verstanden. Und das, obwohl nicht jeder Spieler Arabisch spricht“, schwärmt der Deutsch-Libanese von der Maßnahme. „Schon im Bus auf dem Weg zum Stadion haben wir alle zusammen lautstark unsere Nationalhymne gesungen und uns gefreut, für unser Land antreten zu dürfen.“

Bereits im kommenden Monat soll Beydoun wieder für sein Land auflaufen. Bei seinen Einsätzen und in den Trainingseinheiten hinterließ das noch für die A-Junioren spielberechtigte Talent einen guten Eindruck bei den Trainern, die ihm bereits eine erneute Nominierung in Aussicht stellten. Im März beginnt die unmittelbare Vorbereitung auf die Juniorenmeisterschaft der Westasiatischen Föderation, die im Juni in Saudi-Arabien ausgetragen wird. Im Oktober folgen dann Qualifikationsspiele für den Asien-Cup für U20-Mannschaften im Jahr 2025.

„Ich bin sehr stolz darauf, für meine Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Deshalb werde ich auch weiterhin in jedem Training hart an mir arbeiten und mich nicht ausruhen. Ich fühle mich in der U21 sehr wohl und bin mir sicher, dass es mir geholfen hat, bei einem großen und bekannten Verein wie dem SV Waldhof zu spielen. Auch deshalb möchte ich unseren Verein bei den Länderspielen wieder würdig vertreten“, ist der bescheidene Deutsch-Libanese nicht nur ehrgeizig, sondern auch stolz, für den SVW spielen zu dürfen.

13.02.2024