Start des Projekts „Kunstrasen 2.0“ Start des Projekts „Kunstrasen 2.0“

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Start des Projekts „Kunstrasen 2.0“

Start des Projekts „Kunstrasen 2.0“

/// Besichtigung des Sportplatzes am Alsenweg durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern beider Fördervereine

(by) Der Förderkreis Fußballjugend hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die dringend notwendige Sanierung des Kunstrasenplatzes hinter dem Trainingsrasen der Profis voranzutreiben. Die Kosten für das Projekt werden nach ersten Recherchen auf rund 500.000 Euro geschätzt. Ziel ist es, den Nachwuchsmannschaften zum Saisonstart 2024/2025 ein Spielfeld zur Verfügung zu stellen, das allen aktuellen Anforderungen entspricht.

Um das Projekt nun zügig voranzutreiben, fand am Mittwoch, den 20. Dezember eine Begehung der Sportanlage am Alsenweg statt. Dabei konnte sich das Projektteam, bestehend aus den Vorsitzenden der Fördervereine Jens Dunemann (Förderkreis Fußballjugend) und Gerhard Herpich-Reisig (Förderverein BuweFarbik Heidelberg) sowie den Fördervereinsmitgliedern Bernd Helfmann und Peter Boss, ein Bild vom Zustand des Kunstrasens machen. Der Kunstrasenplatz 3 weist starke Abnutzungserscheinungen auf und muss kurzfristig saniert werden, um den Spielbetrieb dort weiterhin zu gewährleisten. Nachwuchsleiter Matthias Findeisen führte die Gruppe anschließend noch über das gesamte Sportgelände.

Auch alle anderen vorhandenen Spielfelder sowie die Freiflächen wurden vermessen. Anschließend wurden erste Ideen zur Umsetzung der vom Deutschen Fußballbund geforderten Spielfeldgröße und -beschaffenheit für die Teilnahme an der zur neuen Saison neu eingeführten DFB-Nachwuchsliga gesammelt, da die vorhandenen Kunstrasenplätze diese Maße bisher nicht erreichen.

Nach dieser Bestandsaufnahme und Ideensammlung werden nun alle denkbaren Varianten ausgearbeitet. Dazu werden für jede Variante die Vor- und Nachteile zusammengetragen und die jeweils notwendigen Maßnahmen zusammengestellt. Bereits im Januar sollen Gespräche mit den zuständigen Ämtern der Stadt sowie den Verantwortlichen des Vereins über eine verbindliche Umsetzung geführt werden, um dann die notwendigen Schritte einleiten zu können, denn der angestrebte Realisierungstermin mit dem Beginn der neuen Saison ist sehr knapp bemessen.

Um die Gesamtkosten von 500.000 Euro zu stemmen, werden für die ersten Umsetzungsschritte zunächst vorhandene Mittel der beiden Vereine, die demnächst miteinander verschmolzen werden sollen, genutzt. Parallel dazu werden alle möglichen Fördermittel der Sportverbände und der öffentlichen Hand geprüft und beantragt. Ein Großteil der Kosten muss jedoch von privaten Förderern getragen werden. Dazu ist jeder eingeladen, Mitglied des neuen Fördervereins zu werden, da diese Beiträge vollständig dem Projekt zugute kommen. Darüber hinaus sind Spenden jederzeit möglich. Wer sich also schon jetzt für den Fortbestand einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit engagieren möchte, kann dies durch eine Mitgliedschaft im Förderkreis Fußballjugend oder durch eine Einzelspende für das Projekt an den eigenständigen Verein tun.

Weitere Informationen zu den Fördervereinen sowie zu Mitgliedschaft und Spendenmöglichkeiten: Fördervereine

28.12.2023